Henrik Wiese presents Robert Schumann | Märchenbilder op. 113
4 Stücke für Flöte und Klavier
Schwierigkeitsgrad: 2-5
Partitur und Einzelstimme für Flöte
Henrik Wiese präsentiert vier Charakterstücke von Robert Schumann. Wie aus Aufzeichnungen in seinen Haushaltsbüchern nachzulesen ist, komponierte Robert Schumann (1810-1856) die Märchenbilder für Klavier und Viola (oder Violine) op. 113 in nur vier Tagen, vom 1. bis 4. März 1851 in Düsseldorf. Original für Viola komponiert, war der Komponist für Alternativbesetzungen offen.
Die vorliegende Bearbeitung orientiert sich grundsätzlich an der Violastimme, deren Ambitus um eine Oktave höher transponiert dem der Flöte entspricht, und greift hin und wieder auf Lösungen aus der Violinstimme zurück. Die Doppelgriffe im zweiten Stück wurden zum Teil schon für die Violinfassung vereinfacht. An diesen Stellen gibt die Violinstimme die Vorlage für weitere Vereinfachungen in der Flötenstimme. Eine spätere, korrigierte Auflage des Erstdrucks ist die Leitquelle für die vorliegende Bearbeitungsausgabe. Der Titel verspricht Poesie in der Musik, was der Querflöte als Paradeinstrument der Romantik sehr entgegen kommt.